
Im Projekt Mobilitäts-
und Transportverbund
werden bestehende und künftige Verkehrsdaten- banken zu
einem Netzwerk verknüpft, um die für hohe
Kundenakzeptanz notwendige Interoperabilität von
Systemen herzustellen und den Aufbau neuer Dienste zu
ermöglichen. Ein solches Verkehrsinformationsnetzwerk
nutzt die Datenbestände der öffentlichen
Verkehrsträger, der Verkehrsleitzentralen, der
Leitzentralen regionaler Nahverkehrssysteme sowie
zukünftig auch Verkehrsdaten privater Anbieter. Der
Zugriff auf das Verkehrsinformations- netzwerk geschieht
über bestehende oder noch zu entwickelnde
Kommunikationssysteme und Schnittstellen.Zur effizienten Durchführung einer Fahrt bzw. Reise mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln benötigt der Kunde eine umfassende Unterstützung bei der Vorbereitung und stets aktuelle Informationen während der Reise. Kundenfreundliche Dienste wie Parkraummanagement, streckenbezogene Fahrtinformationen, sowie Mobilitätsdienstleistungen speziell für Ballungsräume sind erforderlich. Für die Übertragung der Informationen an den mobilen Kunden werden die Möglichkeiten der Rundfunk- und Mobilfunksysteme genutzt. Das Projekt Mobilitäts- und Transportverbund entwickelt die zur Aktualisierung und Nutzung der erzeugten Verkehrsinformation notwendigen Strukturen und Fahrzeugendgeräte und initiiert die dazu notwendigen neuartigen Partnerschaften zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Hierzu werden Mobilitätszentralen aufgebaut, miteinander vernetzt und an leistungsfähige Kommunikationssysteme angebunden. Bereits während des MOTIV-Programms wird das so entstehende Verkehrsinformationsnetzwerk in Feldtests erprobt, die Akzeptanz der angebotenen neuen Dienste verifiziert und ihr Kundennutzen demonstriert.
|
![]()
© PT-MuV 1999